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Vortrag: Endometriose – was tun wenn ich betroffen bin?

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Die Endometriose ist eine häufige, gutartige, oft schmerzhafte Erkrankung von Frauen, bei der die Gebärmutterschleimhaut sich außerhalb der Gebärmutter in benachbarten Organen, im Bauch- bzw. Beckenraum, den Eierstöcken und Eileiter sowie den tieferen Wandschichten der Gebärmutter ansiedelt.

Dabei handelt es sich um etwa 4 - 12 Prozent aller Frauen zwischen der Pubertät und den Wechseljahren. Die Endometriose ist eine hormonabhängige Erkrankung, die sich meistens zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr bemerkbar macht und häufig daraufhin sehr spät diagnostiziert wird. Gründe für die verzögerte Diagnosestellung sind die unspezifischen Symptome wie die Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe), die teilweise von Mädchen, Frauen und Ärzten als normal angesehen werden.

Leichte Symptome der Endometriose sind mit dem Menstruationszyklus verbundene krampfartige Schmerzen von steigender Intensität (Dysmenorrhoe) aber auch chronische Bauch- und Rückenschmerzen kommen vor. Weitere Symptome können auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Darmsymptome, verlängerten und versteckte Menstruation, Kopfschmerzen, Schwindel, Magenbeschwerden und Infekte sein.

Eines der wichtigsten Symptome bei jungen Frauen ist die ungewollte Kinderlosigkeit. Es wird geschätzt, dass 30 - 50 Prozent der Frauen mit Endometriose unfruchtbar sind. Mechanische Faktoren durch Verwachsungen der Eileiter sind als Ursache akzeptiert.

Weitere Faktoren können auch die gestörte Eierstock- und Eileiterfunktion sowie ein gestörtes Follikelwachstum sein. Die operative Entfernung von Endometrioseherden bei Kinderwunsch-Patientinnen erhöht die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Schwangerschaft.

Bei den Therapiemöglichkeiten steht im Allgemeinen die schonende endoskopische Entfernung der Endometrioseherde und Lösung von Verwachsungen im Vordergrund, wobei hier ggf. auch eine mikrochirurgische Wiederherstellung der Eileiter erfolgen kann. Die rein symptombezogene Behandlung mit Hormonen lindert zwar Schmerzen, hat aber in der Regel keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Endometriose und die Fähigkeit spontan schwanger zu werden.

Ziel des Vortrags ist es, eine Vorstellung dieser weitverbreiteten Erkrankung und der Folgeprobleme zu vermitteln, sowie Betroffenen mögliche Behandlungsoptionen zu eröffnen.

Referent: Oberarzt Pavel Soroka
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Abteilung: Gynäkologie und Geburtshilfe

Der Vortrag findet am Mittwoch, 20. Juni 2018 um 18:00 Uhr im Schwester Maria Theresia-Saal, Sternbau/4. OG, Am Frankfurter Tor 19/Eingang Sternstraße, statt.

Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen sich zu informieren und ihre Fragen zu stellen.