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© 2020 St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau gGmbH
Am Frankfurter Tor 25, 63450 Hanau
Tel.: (06181) 272 - 0, Fax: (06181) 272 - 626
E-Mail: info@vinzenz-hanau.de

Allgemeine FAQs zur Infektionsvermeidung

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Liebe Patientinnen und Patienten, Liebe Angehörige,

wir mussten zur Eindämmung der Verbreitung des Covid 19-Virus in den letzten Tagen sehr drastische Maßnahmen ergreifen und umsetzen. Dazu gehören unter anderem: ein Besuchsstopp am St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau, das Aussetzen von allen nicht dringlichen Behandlungen, die Absage von Informationsveranstaltungen und Fortbildungen.

Wir bitten bei der Umsetzung dieser Maßnahmen um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. Bitte unterstützen Sie unsere Ärzte und Krankenschwestern, in dem Sie einen Beitrag dazu leisten, die Infektionswelle einzubremsen, so dass die Krankenhäuser die Versorgung weiter aufrecht erhalten und alle schwer Erkrankten versorgen können: Beschränken Sie soziale Kontakte auf das Nötigste, beachten Sie die Hygieneregeln (regelmäßiges Händewaschen mit warmen Wasser und mind. 20 Sekunden einseifen, Husten nur in die Ellenbogenbeuge nicht in die Hand, auch beim Einkaufen Abstand von ihren Mitmenschen halten).

Was heißt Besucherstopp für Patienten und Angehörige?

Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im St. Vinzenz-Krankenhaus vor einer Ansteckung wurde in den beiden Hanauer Kliniken ein allgemeiner Besuchsstopp verhängt. Besuche sind nur in folgenden Ausnahmefällen möglich:

Kreißsaal und zugehörige Wochenstation.

Jede Entbindende darf zur Geburt von einer gesunden und symptomfreien Person begleitet werden, die dann während des gesamten Aufenthalts als einzige Begleitperson zugelassen ist. Wir bitten um Verständnis, dass darüber hinaus keine weiteren Begleitpersonen zugelassen werden.

Diese erhält einen individuellen Besucherausweis, der dann auch für die Wochenstation gültig ist und ausschließlich für diesen Besucher während des gesamten Aufenthalts der Mutter gilt. Der Besuch beschränkt sich auf eine Stunde am Tag.

Leider können wir Ihnen derzeit keine Familienzimmer anbieten.

Individuelle Ausnahmeregelungen

Individuelle Ausnahmeregelungen werden durch das ärztliche und pflegerische Personal der Station oder Notaufnahme getroffen, so beispielsweise bei Minderjährigen oder bei Patienten, deren Zustand medizinisch kritisch ist sowie im Rahmen der Sterbebegleitung.

Genehmigte Besucher erhalten einen Besucherausweis, der durch die Station ausgestellt wird. Bitte beachten Sie, dass es grundsätzlich nicht möglich ist, einen Besuch durch Verlassen der Klinik und Wiederbetreten zu unterbrechen, um die Infektionsgefahr und den Personalaufwand im Fieberzelt, durch das Sie das Haus betreten, zu minimieren.

Wie kann ich mit meinen Angehörigen in Kontakt treten, bzw. mich über den Gesundheitszustand erkundigen, wenn ich nicht ins Krankenhaus darf?

Auch hierfür haben wir gesorgt!  

Sie erhalten Auskünfte, sofern der Patient/die Patientin damit einverstanden ist, auch telefonisch über die Station. Unter Nennung eines Telefoncodes, der dem Patienten mitgeteilt wird und der einem Angehörigen weitergegeben werden darf, können Sie sich telefonisch auf der Station melden. Sofern eine ärztliche Auskunft erforderlich ist, ruft der behandelnde Arzt während seiner Sprechzeiten zurück.

Melden Sie sich gern, bedenken Sie jedoch bitte, dass die Stationsmitarbeiter in erster Linie für das Wohl der Patienten da sind. Beschränken Sie die Anrufe daher auf ein erforderliches Maß.

Was ist ein Fieberzelt? Was muss ich beachten?

Um die Sicherheit unserer Patienten und Besucher und nicht zuletzt Ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten steht vor dem Haupteingang ein Zelt, welches Sie passieren müssen. Im Zelt werden Ihnen einige Fragen gestellt:

- Haben Sie Fieber, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen oder Kopfschmerzen?

- Waren Sie in aktuell eingestuften nationalen/internationalen Risikogebieten?

- Hatten Sie Kontakt zu einem positiv getesteten Corona-Patienten?

- im Falle eines Besuches: Besucherausweis vorhanden?

Nach der Befragung wird bei Ihnen die Temperatur gemessen. Danach werden Sie durch unsere Mitarbeiter weitergeleitet.

Hinweis: Das Personal im Fieberzelt ist nicht dafür zuständig, einen Test auf das Vorliegen einer Corona-Erkrankung durchzuführen.

Darf ich bei Symptomen, die bei einer Corona-Erkrankung typisch sind, zum Krankenhaus kommen und werde ich dort getestet?

Bei leichten Erkältungssymptomen möchten wir Sie dringend bitten, zu Hause zu bleiben. Bitte kurieren Sie Ihre Erkrankung zu Hause aus und tragen dafür Sorge, dass auch Ihre Angehörigen bzw. weiteren Personen im Haushalt sich in Quarantäne begeben. wenden Sie sich telefonisch an:

-Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises, unter Tel.: 06051-8510000 oder online über https://www.mkk.de/aktuelles/corona/formulare/formular_kontakt_zu_infizierter_person.html

- Den ärztlichen Bereitschaftsdienst, unter Tel.: 116 117

- Ihren Hausarzt, der aktuell auch durch Telefonkontakt eine Krankmeldung für den Arbeitgeber ausstellen kann.

Bei dringendem Bedarf von ärztlicher Betreuung, wie z.B. hohem Fieber, starkem Husten und/oder starker Atemnot kommen Sie zu uns. Melden Sie sich jedoch bitte, bevor Sie kommen, telefonisch in unserer Notaufnahme an unter Tel.: (06181) 272-340. 

Ein Test auf den Virus wird nur dann durchgeführt, wenn schwerwiegende Symptome vorhanden sind. Bitte beachten Sie, dass auch ein positives Testergebnis keinerlei Auswirkungen auf die Behandlung hätte: Sofern Sie kein hohes Fieber, Atemnot oder andere gravierende Beschwerden haben, sind Sie zu Hause am besten aufgehoben, um dort Ihre Erkrankung auszukurieren und soziale Kontakte zu vermeiden – ebenso wie die weiteren in Ihrem Haushalt lebenden Personen.

Was bedeutet es, dass geplante Operationen verschoben wurden? Ist das für die Patienten gefährlich?

In allen deutschen Kliniken ist die die Durchführung von medizinischen Eingriffen und Behandlungen, für die keine dringende medizinische Notwendigkeit besteht, aktuell ausgesetzt worden, so auch am St. Vinzenz-Krankenhaus. Die Entscheidung über die Dringlichkeit eines Eingriffes trifft der Arzt.

Alle medizinisch dringend notwendigen Operationen finden weiterhin statt. Patienten mit schweren Erkrankungen wie Krebspatienten oder Patienten mit starken Schmerzen oder zeitlich kritischem Behandlungsbedarf müssen keine Sorge haben, dass sie nicht behandelt werden.

Warum werden die medizinisch nicht dringlichen Operationen und Behandlungen überhaupt verschoben?

Es muss davon ausgegangen werden, dass durch die zunehmende Anzahl von Corona-Erkrankten auch die Zahl der Menschen steigen wird, die eine intensive ärztliche Betreuung oder sogar eine künstliche Beatmung benötigen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, frühzeitig Kapazitäten in den Krankenhäusern frei zu halten und ganz konkret möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten, aber auch normale Krankenhausbetten mit Isoliermöglichkeiten, für Corona-Patienten frei zu halten.

Informationen und Verhaltensempfehlungen zu Corona finden Sie unter den folgenden Links:

https://www.mkk.de/aktuelles/corona/CoroNetz.html

Informationen rund um die Hygienemaßnahmen finden Sie hier:

https://www.mkk.de/media/resources/pdf/mkk_de_1/aktuelles_1/corona/2020-03-01-Infoblatt-Corona.pdf

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/